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Die falsche US Soldatin in Ägypten

 

Auch als Mann steht man im Fokus der afrikanischen Liebesbetrüger-Banden. Ein betroffener Mann berichtet hier von seinen Erfahrungen mit einer Frau, die ihm die große Liebe vorgegaukelt hat und die sich als falsche US Soldatin in Ägypten herausgestellt hat. 

Ich stehe mit meiner Wut und Traurigkeit sicher nicht alleine – sehr wahrscheinlich geht es allen Scammer-Opfern so. In meinem Fall war es eine Frau, die bei Twitter Kontakt zu mir aufnahm. Sie stellte sich als Senior Sergeant der U.S. Army vor und behauptete, im Zuge einer „humanitären Friedensmission“ in Ägypten im Einsatz zu sein.

Ganz ehrlich – ich war am Anfang beeindruckt. So eine hübsche Frau schreibt mich einfach an? Ich konnte zu dem Zeitpunkt mein Glück kaum fassen. Sie erzählte mir, dass sie eine Tochter habe. Im Laufe der Chats offenbarte sie mir, dass sie ihre Heimat so satt habe und unbedingt von dort weg wolle.  Sobald sie wieder zurück von der „Mission“ sei solle das neue Leben beginnen.

Das Konto der Soldatin ist eingefroren (freezed)

Dann berichtete sie mir, ihr Konto von der Bank derzeit „freezed“, also eingefroren sei und sie gar nicht an ihr Geld komme. Da ich nicht wusste, dass dies eine glatte Lüge war, glaubte ich „ihr“ diese Geschichte  zunächst.  Allerdings wunderte ich mich und fragte, warum die US-Regierung ihre Militärangehörigen im Auslandseinsatz so schlecht behandelt.

Die falsche US Soldatin in Ägypten

Als Nachweis werden gestohlene Bilder von echten Soldatinnen von den Betrügern benutzt.

Fragen meinerseits zu diesem Thema wurden von ihr mit vielen Worten „schön geredet“, garniert mit zärtlichen Komplimenten. Ich war so benebelt von den schönen Worten, dass ich dumm genug war preiszugeben, in Deutschland zu leben. Zum großen Glück kann ich wenigstens sagen, dass ich trotz allem vorsichtig genug war, nicht auch noch meinen Wohnort zu nennen.

Sie schickte mir mehrere Fotos, von sich, ihrem Kind, im Freizeitlook, in Uniform. Und immer sah sie verdammt gut aus. Dumm und verliebt wie ich war, schickte ich der Person auch von mir Bilder, wofür ich mir heute sonst wohin beißen könnte.

Sie wollte von Twitter zu Hangouts wechseln

Dann plötzlich aus heiterem Himmel kam von ihr der Wunsch, wegen des weiteren „sehr privaten Informationsaustausches“ das Medium zu wechseln. Das machte mich stutzig. Warum wollte jemand, der sich erst einige Tage vorher die Mühe gemacht hat, ein Twitter Profil zu erstellen, plötzlich zu einem anderen Medium wechseln?

Dennoch ließ ich mich dazu überreden, fortan nur noch per Hangouts (Google Messenger App) mit „Dowty Anderson aus Ohio“ zu chatten.

Zwei Tage lang wurden sehr viele Chats getauscht, Zukunftspläne geschmiedet und immer wieder sprach „Dowty“ davon, zu mir nach Deutschland zu kommen, wenn die Bank nach der „Mission“ ihr Konto wieder freigeben würde. Sie beteuerte, das ich der Mann sei, nach dem sie immer gesucht hätte.

Fragen meinerseits zu „ihrer“ Tochter wurden zu keinem Zeitpunkt beantwortet. Und das war wieder etwas, was mir auffällig erschien. Denn unter normalen Umständen sollte es ein Fakt sein, dass sich eine Mutter zunächst einmal um ihr Kind sorgt und kümmert.

Wenn eine junge Soldatin irgendwo in der Welt für ihr Land im Einsatz ist und ein Kind hat, dann vermisst sie doch ihr Kind und spricht auch davon.

Private Chats sind nicht erlaubt – nur mit einer Zahlung von Schmiergeld

Dann kam der entscheidende Tag. Sehr früh am Morgen „funkte“ mich „Dowty“ in dem Hangouts Messenger an, und behauptete, sie müsste dringend über etwas mit mir reden. Verwundert fragte ich nach ob (ihr) etwas passiert sei. Das verneinte sie.

Jedoch behauptete sie, dass es nicht erlaubt sei, militärische Dienste für private Chats zu verwenden, dass ihr „Commander“ so etwas unter keinen Umständen duldet und seinen Untergebenen die Nutzung untersagt. Und wenn man sie erwischen würde, dann hätte das ernste Konsequenzen.

Auf meine Frage „… und was tun wir jetzt?“ hatte „Dowty“ sofort eine Lösung parat. Sie erzählte mir dass ihr „Commander“ mit „jedem Cent“ rechnen müsse, genauso wie alle Beteiligten beim Einsatz während der Mission. Und dass es ihr gelungen sei, mit „ihm“ „unter der Hand“ einen „Deal“ auszuhandeln. Dieser Deal würde es ihr ermöglichen, weiter mit mir chatten zu dürfen.

Ich sollte 1.500 Euro per Western Union nach Afrika überweisen

Tja und dann kam der Moment der Wahrheit. Ich sollte über den Tag verteilt dreimal einen Betrag in Höhe von jeweils 500 Euro per Western Union an sie transferieren. Wenn das Geld angekommen sei, wäre ihr „Commander“ bereit, ein Aug zuzudrücken und von einer „Bestrafung“ Dowtys abzusehen.

Ich sollte also unter dem Strich 1.500 Euro bezahlen, um mit einer für mich eigentlich doch noch ziemlich unbekannten „Frau“ chatten zu dürfen? Die Frage drängte sich mir sofort auf: Und was ist wenn sich morgen, übermorgen dieses Spielchen wiederholt?

Von dem Augenblick war ich trotz aller Schmetterlinge im Bauch vernünftig genug, den Kontakt mit „Dowty Anderson“ abzubrechen. Ich habe diese Person sofort überall blockiert:

  • In Hangouts,
  • in Twitter,
  • auch E-Mails kann die Person mir nicht mehr schreiben.

Und mein PC ist gut gesichert.

Blocken Sie den Kontakt von der Betrügerin ab.

Sobald der Betrug auffliegt, sollten Sie jeden Kontaktversuch abblocken. Die Betrüger werden sonst nur versuchen Druck auf Sie auszuüben.

Sie ist nichts anderes als eine Betrügerin

Übrigens endete die E-Mail-Adresse dieser Person eben nicht auf der Endung „.mil“ – es handelt sich stattdessen um eine Freemailer Adresse von Gmail, die sich jeder sofort anonym im Internet zulegen kann.

Dass es solche unsäglichen, skrupellosen „Romance – oder Military Scammer“ gibt, wusste ich bis heute nicht – jetzt aber bin ich mir zu 100% sicher, es ebenfalls mit so einem Betrüger zu tun gehabt zu haben, nicht zuletzt wegen des Artikels auf der Webseite, die ich zu Recherchezwecken hinzugezogen habe.

Diese kann ich jedem, der auch auf solche Betrüger hereingefallen ist, nur empfehlen: https://www.detektei-aplus.de/military-scam-erfahrungsbericht-von-constanze.htm

Ich habe meine Erfahrungen/Erlebnisse über die falsche US Soldatin in Ägypten deshalb hier so ausführlich beschrieben, um andere potentielle Scammer Opfer im Voraus zu warnen und davor zu bewahren, auch „ausgenommen“ zu werden, bis nichts mehr an Geld da ist. Ich hoffe, dass manch einer, der diesen Bericht gelesen hat, jetzt ein wenig vorsichtiger ist im Umgang mit diesen Verbrechern.

Hier noch 3 Tipps, wie Sie sich vor Schaden schützen:

  1. Niemals Geld an fremde Personen schicken, die Sie aus dem Internet kennen.
  2. Schicken Sie keine Nacktfotos oder andere sensible Fotos an unbekannte Personen.
  3. Lassen Sie sich nichts von Unbekannten schicken.

 

Beratung um falsche Us Soldatin in Ägypten und anderen Ländern zu überprüfen

Wenn Sie mit einer US Soldatin oder einem vielleicht falschen US Soldaten in Verbindung stehen und nicht genau wissen, ob die Person echt ist oder ein Fake, dann überprüfen wir das gerne für Sie. Eine individuelle Überprüfung kostet zwar etwas Geld, bringt dafür aber absolute Gewissheit. Füllen Sie einfach das nachstehende Formular aus:

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